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Über der strömenden Zeit
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ERNTETAG

Samen tiefer Sonne  
Getreidestaub
Duftende Schwaden überm Tal

Mit dir durch Felder fahren
durch warme Luft, betäubt
vom herben Korngeruch
schwanger

Noch dieses eine Mal
die Speicher füllen

Später
in der stillen Nacht lange
das Lärmen der Erntedrescher im Tal

Wir zusammengerückt
und vor uns nichts
als das verblassende Gold
hinter den dunklen Kiefern 

Die stehen Stirn an Stirn

 

 

 

 

 

 

 

ÜBERRASCHT   

Auf dem Teppich ein
Lager aus weißen Laken
Ach - nur der Mond