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Regenlicht
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Regenlicht

  

 


PURPURNER AUGENBLICK

Da fiel uns  
die Zeit aus der Zeit

Wir tanzten
wie in fr√ľhem Wasser
 
Die Welt war innen
Außerhalb der Wölbung
war nichts

Und jeder Wunsch
st√ľrzte an seinen Ort ¬†

 

Regenlicht

Verlag: Neues Literaturkontor, M√ľnster 2013
ISBN :  978-3-9815731-2-1
‚ā¨¬† 10,-

Zu bestellen:
Buchhandel¬†¬† : √ľber KNV und VLB
Online           : www.neues-literaturkontor.de
Online           : www.amazon.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

ABENDWEG

Ab und zu
bleibe ich stehen vor deinem
erleuchteten Leben

Sp√ľre die W√§rme, die dein
kluges Feuer wirft, ahne
das Flackern
spät gezähmter Träume und
lausche
einen Katzenbuckel lang dem
Knistern heimlicher Gedanken 

Duft vom Buchstabenholz
Ein Schatten im Sprung
geschmeidig zwischen den
Dunkelfeldern der Straße

 


 

 

ZUNEIGUNG

Ort, den wir barfuß betreten
vom Schweigen befl√ľgelt
Lichtung
auf der man Federn lässt
und lächelt dazu
Ein Ort, wo nicht gefällt werden darf
weil dort die Sonne fällt
durch die Zweige großer stehen gebliebener
Worte

 

 

 

 


 

 

                       APRIL NACH SONNENAUFGANG
                       
                        
                       Regenlicht
¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Gr√ľn rauchendes Land
                       Apfelbäume
                       halten sich an den Händen
                      
                       Und wir
¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† wenn das Bl√ľhen beginnt
                      
                       Wolkenzeilen
                       ausgeweint, sich rötende
                       Morgenmail